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Wir über uns-Satzung-Spenden & Sponsoren-Prävention

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Tierschutzverein Salzwedel und Umgebung e.V.". Er ist in das Vereinsregister des Kreisgerichts Salzwedel unter der Nummer 53082 eingetragen.
2. Sitz des Vereins ist die Kreisstadt Salzwedel. Seine Tätigkeit erstreckt sich auf die Stadt und Umgebung. Der Verein kann innerhalb seines Tätigkeitsgebietes Zweigvereine bilden, die ihm unterstehen.
3. Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Zwecke des Vereins sind insbesondere Vertretung und Förderung des Tierschutzgedankens, Aufklärung, Belehrung über Tierschutzprobleme, Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit über das Wesen und Wohlergehen der Tiere, Verhütung von Tierquälerei oder Tiermisshandlung und Tiermissbrauch, Veranlassung der strafrechtlichen Verfolgung von Zuwiderhandlungen gegen das Tierschutzgesetz und der auf seiner Grundlage erlassenen Rechtsverordnungen.Tierheim Salzwedel
Die Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch Herausgabe und Verbreitung von Publikationen, Aufklärung der Tierhalter und Bevölkerung durch die Presse, durch Veranstaltungen und sonstige Maßnahmen, - sofern möglich - durch die Errichtung und Unterhaltung eines Tierheims, sonstige Maßnahmen und Veranstaltungen.
Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich nicht allein auf den Schutz der Haustiere , sondern auf die gesamte in Freiheit lebende Tierwelt in unserer Umwelt.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Falls jedoch die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Arbeit übersteigen, kann ein hauptamtlicher Geschäftsführer und das unbedingt notwendige Hilfspersonal angestellt werden. Für diese Tätigkeiten dürfen keine unverhältnismäßig hohen Vergütungen gewährt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat. Mitglieder der Jugendgruppe müssen mindestens das 12. Lebensjahr vollendet haben und bedürfen der Zustimmung des Erziehungsberechtigten.
Juristische Personen, Vereine oder Gesellschaften dürfen als Mitglieder aufgenommen werden.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
Der Bewerber ist über die Entscheidung zu unterrichten. Im Falle der Ablehnung brauchen die Gründe nicht mitgeteilt werden.
Die Mitglieder sind verpflichtet, mit ihrer ganzen Kraft dem Zweck des Vereins zu dienen und diesen zu fördern. Sie sind zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichtet.
Die Mitgliedschaft endet
• durch freiwilligen Austritt, der jeweils nur am Ende eines Geschäftsjahres mit einer Frist von drei Monaten schriftlich erklärt werden kann,
• durch Ausschluss oder
• durch Tod.
Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden,
• wenn es mit der Entrichtung des Jahresbeitrages ganz oder teilweise trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung im Rückstand ist,
• wenn es den Vereinszweck, den Verein oder die Tierschutzbestrebungen allgemein oder deren Ansehen schädigt oder Unzufriedenheit im Verein stiftet.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit. Der Beschluss ist unanfechtbar.
Zu Ehrenmitgliedern kann der Verein Persönlichkeiten ernennen, die sich um den Tierschutz im Allgemeinen oder um den Verein im Besonderen hervorragende Verdienste erworben haben.

§ 4 Beiträge

Jedes Vereinsmitglied hat den Jahresbeitrag zu entrichten, dessen Höhe die Mitgliederversammlung beschließt.
Der Jahresbeitrag sollte möglichst im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres bezahlt werden.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts in Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig.
Die Mitglieder sind ferner berechtigt, an allen sonstigen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benutzen.

§ 6 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind
• der Vorstand
• die Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Er besteht aus
• der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden
• den beiden stellvertretenden Vorsitzenden
• der Schriftführerin / dem Schriftführer
• der Schatzmeisterin / dem Schatzmeister
Die Mitglieder des Vorstandes, und zwar jedes einzelne für sein Amt, werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt mit der Maßgabe, dass ihr Amt bis zur Neuwahl fortdauert. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Durchführung der Ersatzwahl einzuberufen.
Verdienstvollen Mitgliedern des Vorstandes kann der Titel "Ehrenvorsitzende / Ehrenvorsitzender " verliehen werden. Sie / Er hat beratende Stimme.

§ 8 Aufgabenbereich des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungskreis fallen insbesondere folgende Aufgaben:
• Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
• Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Jahresberichtes und Rechnungsabschlusses
• Vorbereitung der Mitgliederversammlung
• Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen M itgliederversammlungen
• Aufnahme und Streichung von Mitgliedern
• Anstellung und Kündigung von Angestellten des Vereins (Tierheimpersonal)
Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Die / Der Vorsitzende und die beiden Stellver-Treter sind, jeder für sich allein, vertretungsberechtigt.

§ 9 Beschlussfassung des Vorstandes

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens drei Mitglieder anwesend sind.
Die Einladung durch die l. Vorsitzende / den l. Vorsitzenden oder bei deren / dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende / den stellvertretenden Vorsitzenden kann schriftlich, mündlich oder fernmündlich erfolgen.
Die Bekanntgabe einer Tagesordnung ist nicht erforderlich. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit mit Ausnahme des Ausschlusses eines Mitgliedes, wo 2/3 Mehrheit erforderlich ist. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der Vorsitzenden / des Vorsitzenden bzw. des die Versammlung leitenden Vorstandsmitgliedes den Ausschlag.
Einer Vorstandsitzung bedarf es nicht, wenn alle Vorstandsmitglieder einem Beschluss schriftlich zustimmen.
Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vorstandes, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind von der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden bei dessen Verhinderung von der Vertreterin / dem Verstreter sowie von der Schriftführerin / dem Schriftführer sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, von der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden bzw. Vertreter und von der Schatzmeisterin / dem Schatzmeister zu unterschreiben.
Über die Reihenfolge im Falle der Verhinderung der Vorsitzenden / dem Vorsitzenden durch seine Stellvertreterinnen / Stellvertreter fasst der Vorstand Beschluss.

§ 10 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet in jedem Jahr mindestens einmal statt und soll möglichst im ersten Halbjahr einberufen werden. Sie ist außerdem einzuberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder unter Angabe des Grundes es verlangt.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss schriftlich mit einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnung vom Vorstand erfolgen. Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:
• Entgegennahme und Genehmigung des schriftlichen Jahresberichtes und des Rechnungsabschlusses mit Entlastung des Vorstandes,
• Beschlussfassung über den Voranschlag,
• Wahl und Amtsenthebung der Mitglieder des Vorstandes, Wahl von drei Rechnungsprüfern,
• Festsetzung der Beitragshöhe für das nächste Geschäftsjahr,
• Verleihung und Anerkennung der Ehrenmitgliedschaft,
• Beschlussfassung über Satzungsänderung und die freiwillige Auflösung des Vereins,
• Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Die Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltung werden nicht mitgezählt.
Bei Satzungsänderungen ist eine Stimmenmehrheit von 3/4 der erschienenen, zur Vereinsauflösung 4/5 der erschienenen Mitglieder erforderlich.

Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von der die Versammlung / dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden und der Schriftführerin / dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Die Wahl zum Vorstand ist von einer Wahlleiterin / einem Wahlleiter durchzuführen.
Anträge an die Mitgliederversammlung aus den Reihen der Mitglieder sind mindestens sieben Tage vor Zusammentritt schriftlich mit kurzer Begründung dem Vorstand einzureichen.

§ 11 Kassenprüfung

Die Kassenführung und die Vermögensverhältnisse des Vereins sind nach Ablauf eines jeden Geschäftsjahres von drei von der Mitgliederversammlung zu wählenden Rechnungsprüferinnen / Rechnungsprüfern zu prüfen.
Die Prüfung hat so rechtzeitig stattzufinden, dass in der ordentlichen Mitgliederversammlung ein Bericht über die Vermögensverhältnisse des Vereins erstattet werden kann.
Die Rechnungsprüfer müssen die Fähigkeit besitzen, eine Buchführung ordnungsgemäß vornehmen zu können. Sie können jederzeit Einsicht in die Vermögensverhältnisse des Vereins nehmen und dürfen nicht dem Vorstand angehören. Ihr Bericht ist schriftlich niederzulegen.

§ 12 Tierheimverwaltung

Hat der Verein ein Tierheim errichtet, so obliegt die Verwaltung des Tierheimes dem Vorstand, dieser kann hierfür einen Verwaltungsaus-schuss einsetzen.

§ 13 Haftung des Vereins seinen Mitgliedern gegenüber

Für Schäden gleich welcher Art, die einem Vereinsmitglied aus der Teilnahme an Veranstaltungen oder durch die Benutzung von Vereinseinrichtungen entstanden sind, haftet der Verein nur, wenn einem Organmitglied oder einer sonstigen Person, für die der Verein nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts einzustehen hat, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

§ 14 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ordentlichen Mitgliederversammlung mit der in § 10 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
Als die Mitgliederversammlung nicht anders beschließt, sind die/der Vorsitzende und die beiden Stellvertreter zu Liquidatoren ernannt. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich.
Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an den Deutschen Tierschutzbund e. V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 15 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt zum Zeitpunkt der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung am 17. März 2007 in Kraft.